Hiermit nehme ich an dem Gewinnspiel auf http://www.pc-typ.de/starcraft-2-gewinnspiel/ teil.
Ich begrüße alle neugierigen Leser zu der Vorstellung meiner Geschichte über Starcraft!
Anstatt mich ganz simpel und einfach vorzustellen und meine Starcaft 1 oder 2 Geschichte nieder zu tippen, habe ich eine fiktive Geschichte verfasst, die das Leben eines Marines beschreibt und gleichzeitig mein eigenes Leben in Bezug auf Starcraft wiederspiegeln soll. Um es auch leserfreundlich zu gestalten, fügte ich ein wenig spannende Atmosphäre hinzu. Zur Klarstellung auf mein eigentliches Vorhaben (Starcraft 2 Collector’s Edition zu ergattern, brachte ich einige sinnlose Gedankenpupser ein, wie die Erklärung meiner etwas schrägen Niederschrift (Man kann halt nicht immer seine kranke Seite ausblenden)). Also eine Verbindung von Fiktion und Realität, die sich dann noch auf das, für mich, gewaltig dringende Bedürfniss Starcraft 2 zu erhalten, bezieht. Da ich irgendwann ein Ende für die Geschichte finden musste kam ein Gedicht, welches ich vor der Geschichte geschrieben habe, um ein wenig in Rhythmus zu kommen, zu gute. Es passt zwar überhaupt nicht in die eigentliche Geschichte aber ich benötigte ja einen zusammenhängenden Text. Also stellte ich fest, der Übergang ist zwar unseriös, aber es würde nach der eher dunklen Geschichte, ein wenig mehr Stimmung zum Lachen aufkommen. Unter der Geschichte/Gedicht habe ich kurz ein paar Gedankengänge zu den jeweiligen Texten aufgeschrieben, um mich ein wenig besser verstehen zu können.
Gefangen im Traum
Hastige, laute und ununterbrochene Geräusche quälen ihn, dem einst eingeprägt wurde Faktoren wie diese im Kampf zu ignorieren und gefälligst Ruhe zu bewahren. So wie ein Blitz am Himmel leuchtet und das gesamte Umfeld zum erhellen bringt, hört es schlagartig auf zu pochen. Der Herzschlag hat ausgedient. Er sieht nicht mehr, er hört nicht mehr, sein Koordinierungssinn fällt zu Boden, wie sein Körper langsam und träge rammt er den Grund des verdorbenen Feldes. Für einen kleinen Augenblick erscheint ein unbeschreibbares Gefühl loszulassen. Sein Arm aus Muskeln nur bestehend hält es fest, eine weiße Erscheinung es schaut ihn an. Es spricht zu ihm. Er versteht es. Die Sprache gleicht Noten, die aus so wundersamen Flöten kommen wie sie im Paradies nur Gott vorgespielt bekommt. Eine Reihe von Wörtern, die nur für ihn bestimmt waren, brannten sich in seinen Kopf.
Er schließt seine Augen und drückt die Hände zusammen, sodass nur weiß seinen Augen verborgen bleibt. Dort ist es wieder. Langsam aber regelmäßig treibt das Rad die Uhr an. Seine Augen öffnen sich. Er sieht wieder. Er hört wieder. Seine Fähigkeit sich zu bewegen und der Wille wieder auf zu stehen steigt mit jeder Sekunde. Er kontrolliert sein Umfeld wie er es gelernt hat. Keine Seele geortet sagt ihm sein Sinn, welcher wieder voll einsatzfähig scheint. Seine nächste Bewegung würde über sein Schicksal entscheiden dachte er, klang aber ungewöhnlich für ihn. Szenarien wie man ist verloren gingen ihm durch den Kopf, aber eine treibende Kraft in ihm verweigerte das die Gedanken der Wirklichkeit entsprechen. Die Arme dachte er, welch wertvolles Werkzeug. Vorsichtig bewegte er beide aufeinander zu. Er entdeckte lauter technische Apparate an seinem Schutzanzug. Eine Anzeige verriet ihm das Wetter 35 °C im Schatten unbewölkt. Er blickte zum Himmel herauf, der so graue Wolken vorwies als wäre Pechschwarz nicht das Ende. Ein weiteres Gerät zeigte eine Nachricht die wichtig zu sein scheint an.
Sein Gedächtnis noch am zusammenreimen, kommen langsam wieder Erinnerungen hoch.Er weiß jetzt wieder. Er lebt. Mit einem Ruck rappelt er sich auf. In seiner ganzen Eleganz steht er im Mondeslicht. Zu viel Gedankenfluss um klaren Kopf zu behalten. Ihm wird schwindelig als seine Augen sich feuchten. Er kämpft gegen die Bewusstlosigkeit an. Er verliert sein Gleichgewicht und fällt wieder auf den Grund. Das einzige was er noch sieht bevor sich seine Augen schwärzen ist das blinkende Display an seinem Arm mit der Nachricht ,,Fall Back …“
Er öffnet seine Augen. Schweißgebadet und völlig außer Atem ist er in einem dunklen Raum. Erleichterung überkam ihn, als eine Frau vor ihm stand, die nicht den Anschein hatte, als würde sie ihm gleich ein Messer in den Kopf rammen, oder ein nasses Handtuch durch seinen Hals jagen, um Informationen zu bekommen. Noch von Geräuschen geplagt in allen Höhen und Tiefen, kam die Stimme dieser Frau ihm entgegen. Eher noch nerv tötender als die einer Bombennachwirkung, als ihm klar wurde es war seine Ehefrau, die im zu quietschte er befände sich in der Abstellkammer.
Als endlich alle ablenkenden Signale in die dunklen Abgründe seines Verstandes verschwanden, humpelte er mit einer enormen Eiligkeit in die Küche und suchte etwas scharfes, womit er sich vergewissern konnte, dass er nicht wieder träumte. Die Frau im Nacken und total nur auf ein Ziel fixiert, fand er einen „äußerst spitzen Gegenstand“ und schlug sich das Ding voll in den linken Oberarm, wo sich sein Tattoo mit der Aufschrift SC2 befand.
Nach mehreren Hieben gab er sich damit zufrieden nicht zu träumen, aber das war ihm nicht genug als er einen Schatten hinter seiner Frau, die noch regungslos da stand und ihn mit Eulenaugen musterte, immer schneller hervorkommen sah. Er nahm das Teil womit er sich am Arm ,,bearbeitete“ wieder in die Hand und pirschte sich an den immer näher kommenden Schatten. An seine Familie konnte er sich nicht mehr erinnern, aber wenn es um einen Kampf ging wusste er sofort Bescheid. Geräuschlos beobachtete er den schwarzen Feind und versuchte ihn einer Rasse zuzuordnen. Er prüfte seine Ausrüstung. Es war keine da. Es hieß also ohne Waffen den Feind niederstrecken. Panik überkam ihm, als der Schatten geradewegs auf seine Frau zuging und in dem dürren Licht erscheint, sprang er hervor und langte mit seiner unehrenhaften Waffe den für ihn gesehenen Feind kräftig eine auf den Schädel. Seine Frau drehte sich, um dem Knall auf den Grund zu gehen. Als sie ankam, sah sie nur ihren Mann mit einer Bratpfanne in der einen und ihr Kind in seinem linken Arm.
Da ihr Gehirn nicht so einseitig wie das ihres Mannes war, wusste sie sofort, dass ihr Mann seinen Sohn mit der Bratpfanne auf den Kopf geschlagen hat, als er glücklicherweise den Schutzhelm seines Vaters aufhatte.
Immer noch in halber Kampftrance, verwaschen sich die Gefühle von ihm, als er seinen Sohn mit aufgeklapptem Helm im Licht ihn anlachen sah. Es wurde ruhig doch der stahlharte Instinkt die erfreuliche wenn auch traurige Situation zu brechen, fing seine Frau wieder an zu meckern. Im selben Augenblick riss sie ihm das Kind aus den Armen und klatschte ihm ebenfalls eine, die zwar nicht so mächtig wie sein Schlag war, aber doch des Weibes Kraft bestätigte. Benebelt und benommen, wenn auch mit ein wenig Absicht, glitt er zu Boden und schlief ein.
Am nächsten Tag wachte er in seinem Bett auf. Er fasste mit seiner rechten Hand auf die andere Bettseite und stammelte irgendeine Sülze die wohl den Namen seiner Frau wiedergeben sollte. Sein Mund war so träge und sein Hals so trocken als hätte er Rost gegessen. Kein berührbares Wesen in seinem Bett. Er rappelte sich auf und sah einen Zettel auf dem Nachttisch kleben mit einer Aufzählung an Sachen die er zu erledigen hatte. Er sah das Handy seiner Frau auf den Nachttisch liegen mit einer geöffneten SMS. Neugierde packte ihn und er konnte nicht widerstehen also las er: ,,Hey Süße, alles klar wir treffen uns um 12:00 Uhr dort wo du den Kaffe so gerne magst“. Er guckte auf die Uhr, die gerade 12:00 Uhr schlug und konstantierte, wie ungerecht doch das Leben sei. Eigentlich wollte er seine Arme zusammen drücken und sich vorstellen wie er den Freund seiner Frau erdrosselt, aber da schmerzt wieder seine Wunde am Tattoo.
Geschehnisse noch am verdrängen wackelte er zum Bad, da klopfte es an der Tür. Als ihn die Panik wieder überkam, wusste er aber inzwischen Bescheid, dass er nun nicht mehr träumt und dachte es muss sein zweiter Sohn sein, der zu ihm will.
Statt nach einer Bratpfanne zu suchen, zog er sich schnell etwas über und öffnete die Tür. Dort stand er sein Abbild in klein mit einem Lächeln im Gesicht und die Arme nach seinem Vater ausgestreckt, hob er ihn auf seine Schulter und begrüßte ihn glücklich. Sein inneres wandte sich von ihm ab, seine Gefühle wurden von Freude und Liebe überschüttet. Sein Sohn erzählte ihm von wunderbaren Bildern die er für seinen Vater gemalt hatte mit Bäumen, Blumen und Wäldern so grün wie Gras, paradisicher Atmosphären und Schmetterlingen die Regenbogenfarben auf ihren Flügeln trugen. Um nicht direkt mit der Tür ins Haus zu fallen, machte der Sohn seinem Vater die Bilder als Geschenk, um auf seine eigentlichen Absichten klarere Antworten zu bekommen. Der Junge war schlau. Er hatte in der vorherigen Nacht ohne Wissen der Eltern, beobachtet wie sein eigener Vater fast seinen Bruder erschlagen hat. Wenn nachts sein Vater Radau machte, war er immer derjenige der zwischen Türspalt das wütende Tier in Aktion sah. Bisher hat er nur geschaut und nicht viel verstanden, da er noch zu jung ist, aber mit der Zeit entwickelte er ein beträchtliches Verlangen die Wahrheit über sein ach so tolles Idol herauszufinden.
Er wollte nun den Geschehnissen auf den Grund gehen. Die beiden saßen sich auf des Tiers Übernachtungsplätzchen. Beide saßen sich gegenüber. Der Sohn mit böser Miene doch Vater mit noch lächelndem Gesicht. Der Sohn sprach seinen Vater auf sein Tattoo an und warum auf der Stelle so ein riesiger blauer Fleck war. Gleichzeitig versuchte er seinen Vater zu verstehen, indem er erst mal nicht sagte, dass er alles mitbekommt, wenn sein Vater nachts wütet.
Der Vater stellte einige Ausreden im Kopf zur Schau, weil er so oft schon das gleiche gesagt hatte. ,,Nichts“ kam hier sehr oft vor genauso wie alles wird gut. Als ihm klar wurde sein Sohn ist reif genug die Wahrheit zu verkraften, holte er tief Luft und erhob seine Stimme. Und als er mit dem klassischen Sohnemann, nun pass mal auf anfangen wollte, klingelte das Telefon. Beide hielten inne bis eine Nachricht einging. ,,Hey Jimmy, heute um 13:00 Uhr in zwei Stunden ist ja wieder die Marine Core Offiziersversammlung, Ich wollte fragen, ob wir uns wie jedes Mal um 20 vor bei den Baderäumen der Frauen treffen (wo Jimmy, der Vater von 2 Söhnen mit einer verheirateten Frau, merkte er sei auch nicht besser als seine Frau in Sachen Ehe) weißt schon hehe *lach*. Hast dich ja lange nicht mehr gemeldet also sei einfach da. Ist bestimmt für jeden wieder ein Orden drin. Bis Nachher dann – Bill.
Sein Sohn schon fast aus dem Zimmer, wollte Jimmy ihm noch ein ,,warte !“ hinterher rufen, aber etwas stoppte ihn. Seine Gedanken verdunkelten sich wieder und er streckte noch seine Hand nach ihm aus aber er hielt inne. Es kam kein Laut aus ihm raus. Die Tür viel zu mit einem lautem krachen. Als hätte sich die Unzufriedenheit seines Sohnes in die Tür übertragen. Zugleich fing sein Arm mit dem er nach ihm flehte wieder an zu schmerzen von dem die Bratpfannenhiebe noch nicht verheilt sind. Mit all seinem Mut verdrängte er die negative Energie vorerst und machte sich fertig um seinen besten Freund und Kollegen nicht auch noch zu verlieren.
Die Uhr schlug 13:00 Uhr als er aus dem Haus ging. Schon wieder von Leid zerfressen, versuchte er vergeblich sein Auto zum Laufen zu bringen. Er zog den Zündschlüssel und warf ihn aus dem Autofenster. Starr mit gezieltem Blick kauerte er einige Minuten sein Lenkrad umklammernd mit so angespannten Körper, dass alle Muskeln in ihm sich so verhielten, als hätten sie einen Eiweißschock auf den Schlüssel. Das Motorrad griff er in seinem Gedankensalat auf. Es gibt keine andere Alternative er musste das Motorrad nehmen. Bevor er aussteigen wollte beobachtete er noch gespannt welch nächste Qualen ihn erwarten. Als nämlich durch seine Autofensterscheibe ein riesigen Tropfen Regen genau auf die Wunde auf dem Tattoo platschte, und er seine physikalische Anwesenheit so nutzte, indem er sich den Kopf beim hochschrecken an der Autodecke stieß, war für ihn klar er muss hier raus.
Wutentbrannt fluchte er auf dem Weg zur Garage über das Auto in dem er saß. Hellion SMART Version, nur für Frauen gedacht, gut aussehen aber nichts dahinter. In dem Moment fing es an zu gießen. In seiner Garage angekommen, stand es vor ihm. Sein ganzer restlicher Stolz. Ein kurzer Seufzer mit tief Luft, so saß er auch schon auf dem Highway Richtung Metalopolis, wo es zur Offiziersversammlung ging.
Nur das klare Ziel vor Augen, vorübergehend geschützt vor Regen und weiteren Sorgen, war Jimmy um 20 vor an dem Treffpunkt angelangt. Er begrüßte seinen Freund Bill und beide schlugen sich die Zeit weg, indem sie sich über die schönen jungen Dinger in dem Badesalon beömmelten. Auf dem Weg zur Versammlung, die alten Zeiten stets vermeidend, wussten beide sich am besten zu helfen, indem sie es einfach ignorierten und kein Wort mehr darüber verloren.
Die Uhr schlug 14:00 Uhr. Wie es sich gehört höchst elegant traten beide in die Reihen von den wenigen verbliebenen Offizieren noch immer mit dem Grinsen im Gesicht. Alles wurde ruhig als der Marine Core Sprecher sich vor das Podium stellte. Der Sprecher fing an mit seiner Rede, die wohl ,,kurz“ weit überschritt. Er erzählte von der Schlacht in der wir siegten, von dem Feind den wir bezwangen, von den Kämpfen die wir bestritten. Von Gerechtigkeit die wir schufen um unsere Landsleute zu beschützen. Unser eigen verteidigen hieß es. Und all den schmutzigen Lügen, die unser Gewissen beruhigen sollten. Keiner der Anwesenden gab jemals Einwand. Alle horchten dem scheinheiligen Gesang der Ernüchterung. Als ein Ende in Sicht war, gab es gewaltigen Beifall von allen Beteiligten. Jimmy schaute zu Bill der ihn mit seinem nickenden Lächeln mitriss. Jimmys Hände so schwer wie Stahl prallten aufeinander und er fühlte jeden einzelnen Klatscher tief im Herzen wie ein Stich, nicht zu verachten machte ihm seine Bratpfannenwunde auch noch zu schaffen. Der Beifall verschwieg schon ein wenig, da der Sprecher mit genüsslicher Stimme einige Namen aufrief.
Wie nicht anders zu erwarten fiel Jims Name auch genauso wie Bills. Bill kam auf seinen Freund zu und versuchte ihn anzusprechen. Er hörte ihn nicht. Er nickte nur und folge bedingungslos Richtung Podium. Sie stellten sich neben das Podium zu den anderen Berufenen. In deren Augen jedes einzelnen sah man strahlende Freude, die Jimmy versuchte zu teilen. Alle verstummten bei der Ansage des Marine Core Sprechers. Eine Respektsperson für jeden Marine. Seine Stimme hatte nun eine andere Sinnlichkeit. Sie klang nach Härte und ungebrochenem Stolz und Kraft der kein anderer Marine Widerstand leisten konnte. Anstatt weitere Worte über Ehre, Rum und sonstigem überflüssigem, zu verlieren kam er gleich zum Punkt und vergab unserer Reihe eine Medaille. Als Er vor Bill stand fing Jimms Herz an zu wüten wie er es sonst immer tat. Ein Art Tinitus fing an sich im Kopf von Jim zu platzieren. Der Marine Core Sprecher wandte sich an Jim und sprach als Außname zu ihm. Jim hörte ihn. Die Worte landeten automatisch in der hintersten Ecke seines Gedächtnis. Die Medaille so schwer wie Stein, klopfte er Jim auch noch ordentlich auf die Wunde an seinem Arm, welche aber sein Anzug verschwieg. Fast am umknicken, brachte Jim ein mürrisches Lächeln zustande und bedankte sich bei seinem Überbringer des Todes. Die Medaille mit der gedanklichen Inschrift: „du hast 1000 Feinde getötet 10x unser Land verteidigt und 5x mit dem Banner unseres Volkes den Schädel eines Verräters durchtrennt, nun bekommst du für deine Bemühungen ein entprechendes Present“, glitzerte im Lampenlicht. Jim versuchte mithilfe des abprallenden Lichts auf seiner Medaille, seine eigentlichen Feinde zu bekämpfen, indem er unauffällig wie ein kleines Kind, die Strahlen seiner Medaille in einige Augen der Offiziere lenkte. Leicht besudelt vor lauter Faxen im Kopf, begann er mit allen anderen Offizieren seine jungen Jahre nochmals zu durchleben.
An dem Abend floss viel Flüssigkeit durch jeden Körper der Anwesenden. Auch wenn es sonst nicht viel gibt was Marines leisten können außer Befehle ausführen, geht es bei ihren Feierlichkeiten erst richtig deftig zu. Wenn ein Marine aufzählen müsste was er außerhalb einer Schlacht erlebt im Heer, müsste ein Igel mehrmals Winterschlaf ausfallen lassen, um alles mitzubekommen. Und so zog sich der Abend in die Länge wenn auch mit wenig Gedränge. Die Zeit vermischte sich mit der, als Jim noch bodenständig war und gerade den Marines beitreten wollte.
Und so gelangen wir mit einem Sprung in die Zeit, von dem Sohn des zu dieser Zeit bereits verstorbenen Vaters, Jim. Der Sohn, Hektor, bereit in Vaters Fußstapfen zu treten, bereitete sich auf die Anfangszeremonie um den Marines beitreten zu können vor.
Er ließ Tests über sich ergehen ohne Ende, mit ewigen Gesprächen und Erklärungen. Als er jeden Raum durchhatte waren einige Stunden vergangen. Mit vielen gleichgesinnten jungen Männern wartete er auf den finalen Aufruf, als plötzlich ein mit Orden verzierter und Falten geprägter älterer Mann auf ihn zukam und ihn aufforderte ihn zu begleiten. Befehl ausführend, vermutete er ein hohes Tier, welches irgendwelche Probleme festgestellt hat und ihn noch einmal einige Fragen stellen möchte. Hektor folge dem für ihn geheimnisvollem Mann, da er noch nicht mit den Auszeichnungen vertraut war, gab es keine genaue Zuordnung für ihn. Sie gingen lange Wege, Treppen und Kurven, bis sie zu einem Raum kamen, der noch geheimnisvoller schien, als der etwas ältere Herr. Der ältere Mann verschwand ohne Worte. Hektor öffnete die Tür und sah einen noch älteren Herren vor einem riesigem Fenster im Ledersessel sitzen. Eine tiefe Stimme bat ihn herein. Hektor, noch nicht ganz sicher ob die Stimme aus des Stuhls Richtung kam, trat ein. Der Stuhl quietschte als er sich zu Hektor drehte. Es war Bill.
,,Ich habe dich heute schon gesehen wie du in meine Rede schlichst Hektor“. Aus der Fassung gerissen antwortete er mit einem leisen Ja. Mit erheblicher Erwartung auf die nächste Erzählung Bills, hörte er gespannt zu. ,,Nun ich habe dich nicht zu mir gebeten Hektor, um dir zu erzählen was ein guter Mensch dein Vater gewesen ist und uns stundenlang über sein Dasein zu unterhalten. Da wir beide wissen das dieses Thema abgeschlossen ist, so schrecklich es auch sein mag, möchte ich dir seine verbliebenen Wertsachen, die hier aufbewahrt wurden übergeben. Als Jim und ich noch in deinem Alter waren haben wir uns gegenseitig etwas überlassen, falls einer nicht mehr zurück nach Hause kam. Jim gab mir diesen Helm und sagte gib diesen Helm meinem Erstgeborenem.“ Bill zog aus einer Stahlkiste einen verkratzen Helm hervor und übergab ihn Hektor. Zusätzlich jeder Kleinkrams wie Brieftaschen und Erkennungsmarken. Man merkte Bill an, obwohl seine harten Worte gegenüber dem alten Freund sehr unehrenhaft klangen, das ihm nicht wohl bei der Sache war und so versuchte er Hektor schnell wieder hinaus zu bitten. Die verabschiedenden Worte klangen ganz im Gegenteil sehr berührend. Hektor bemerkte auch ein wenig Feuchtigkeit in Bills Augen. Die Tür knallte hinter Hektor zu. Auf dem stillen Korridor mit einem Helm in der Hand ging er zügig, aber noch in Gedanken versunken, zu seinem Platz zurück. Keine Menschenseele mehr vor Ort. Hektor setzt sich wieder auf die Sitzbank, wo er vorher auch schon wartete. Er schaut sich den Helm genauer an. Eine große Delle mitten auf der Stirn des Helms. Ihm kommen ein paar Gedankenfäden, aber so richtig will ihm nicht einfallen, was die Stelle genau zu bedeuten hat. Bisher noch enttäuscht bleibt ihm keine andere Wahl als den Helm anzuprobieren. Mit einem Ruck sitzt der Helm wie angegossen auf Hektors Kopf.
Des Helms Erinnerungen verschmolzen mit Hektors Gedanken. Hektor fiel in eine Art Traum. Er steht auf einem verdorbenen Feld. Die Nacht so schwarz und Wolken grau, wie er es noch nie erlebt hatte. Um ihn herum verstreute Kriegsopfer aller Art. Einige schienten noch den Rest ihres Lebens zu ,,genießen“ und jammerten wirres Zeug durch die Nacht. Hektor erschrak als ihn eine Hand am Fuß packte.
Vor ihm kauerte ein Überlebender. Hektor half ihm auf. Seine Hand, obwohl im Kampfanzug, fühlte sich vertraut an. Wie sich herausstelle war es kein Feind. Hektor packte ihn am Arm und zog ihn hoch. Der überlebende Mann, hielt Hektors Hand fest, als wären sie sich sehr nahe. Sein Gesicht noch verborgen, hob er langsam den Kopf in Richtung Hektor. Die undurchsichtige Schutzscheibe, seines Helmes klappte sich hoch, sodass man sein halbes Gesicht bis zur Nase sah. Ein dröhnender und greller Blitz donnerte über ihnen. Das reine Licht vom Blitz, welches von dem Helm in seine Augen reflektierte, blendete Hektor. Er verschloss sein Gesicht mit seinem Arm, so sehr blendete es ihn. Er sieht nicht mehr. Er hört nicht mehr. Das Traumbild verschwand. Hektor spürte wieder das Gewicht des Helmes. Als er den Arm von seinem Gesicht nahm, versperrte ihm ein Blatt Papier, das irgendwie in dem Helm versteckt war, die Sicht in seines Vaters Helm, den er immer noch trug. Hektor nahm den Helm ab und hoffte noch auf ein Wunder hinter all den unbrauchbaren Erbbeständen. Fast schon vergilbt, total zerknittert und verblasst, faltete er das Dokument aus, bis es in voller Länge in seinen Händen lag und fing an zu lesen:
Verschwommen
doch so wie es scheint
Gedanken und ihre Gänge
Verschleiern
einer ganzen Zeit
Still und leise
doch reinen Herzens
stets zu Diensten für die wahren schmerzen
Kommerz so weit das Auge reicht
knittert an mir mein geringes Gehalt
Nun wagt sich blass der Seemannsblick
Gen Norden
Wo der Fischer fischt
Neid überkam des trübsals Diener
Doch Scheusal bekam kein Seemann nieder
Schicksal floss in zweier Riegen
der Seemann trotzt dem Überfliegen
Stolz verflossen doch wohl besoffen
Sah er sich am Ufer kotzen
Geplagt von Unheil unangefochten
leitet er sein Schiff wie ein wahrer Brocken
Zu jeder Zeit im klaren Bilde
Wenn auch manchmal starr wie ein Knebel
Erblickt er dort ein wundersames Gewieder
Da sitzt der Kiefer nun doch tiefer
Weder vereist noch verbrannt ist er einfach weggerannt
Gleich nach seins Vaters Erbbestand
Gefahr erkannt Gefahr gebannt
Lang gereist und herb erschöpft
erreicht er das verlassene Land
getrübt von Hoffnungsträgern geformt aus Sand
Kein End in Sicht des langen Schlands
Zittrig betritt er eine Zone
Welch Glanz so schön wie oben ohne
Er kommt nicht rein
Nicht raus
Nicht einmal drüber
Sie verstand nicht mehr als hätte er sich verrant
Presente Dia knieht er vor ihr nieder
Erbitternd kalten Mutes
Spricht er wieder
Erhört mich euer Gebieter
Lass mich euer besten Schöpfung nicht zu wieder
Sondern gebt mir was an die Glieder
So treib ich nun auf schimmrig blauen Gefieder
Und blicke steif ins Wasser nieder
Dort reflektiert es ihn
Er sah sich im Spiegel wieder
Er war ein Krieger…
Gedanken zur Geschichte
In meinem Kopf war der Gedanke, einer epischen Story, in der es um einen Marine ging. Am Anfang wollte ich unbedingt einen Bezug zum Ende haben, da wie schon gesagt, es sich auch vergleichen ließe, dass ich nicht aufgebe Starcraft 2 zu bekommen. Also Das Ende fängt immer wieder mit dem Anfang an: endlos -> Ich scheitere Starcraft 2 zu bekommen -> ich nutze die nächste Möglichkeit da ran zu kommen usw. Der Marine (Vater) begegnet am Anfang einem Engel werden die meisten Leser denken, da täuscht man sich aber. Die weiße Gestalt soll sein Sohn darstellen, der ihn ja am Schluss die Hand gibt. Das heißt der Sohn hat seinem Vater die Kraft gegeben wieder aufzustehen und weiterzuleben, obwohl eher beschrieben wird, dass der Vater seiner Familie nicht gut tut. Dazu bezogen auf meine eigene Starcraft/Lebensgeschichte: Es gab immer Menschen in meinem Leben, die mir erheblich geholfen haben. Nicht wie man die Hilfe normal sieht, als Geldzuschuss oder materieller Übervorteilung. Sondern eine ,,treibene Kraft“ tief im Herzen, die einem immer helfen kann. Gleichzeitig gab es immer Situationen, in denen kein Ausweg zu sein schien, wo ich bei Starcraft wäre. Etliche Hindernisse, Probleme oder Niederlagen, ich guckte immer nach oben. Nicht aufgeben war die Devise. Ich brachte ein wenig lustige Sachen ein wie ich fand, das mit der Wetteranzeige oder dem Fall Back obwohl schon alle seine Leute verschwunden oder tot waren. Das sollte bedeuten, dass man wie schlecht sich das Leben auch wenden mag, immer einen Sinn für Humor behalten sollte. Also bei Niederlagen in Starcaft nicht ausrasten und überreagieren, wie ich es früher tat.
Als der Marine aufwacht brachte ich direkt meine Freundin mit ein, in Form von der Frau des Marines. Immer am meckern mit hoher Stimme, Probleme ansprechen, die zurzeit gar nicht nötig waren zu bereden. Das Tattoo fand ich eine gute Idee nochmal hervorzuheben, wie gerne ich Starcaft 2 hätte. Dann beschrieb ich wie schwer es der Marine doch hatte, mit seinen Erinnerungen an den Krieg, vernünftig in einer Familie leben zu können. Das gleiche Problem spiegelt sich auf mich zurück. Ohne Starcraft 2 ist es sehr schwer in meiner Familie zu leben, da ich des Öfteren von meinem Bruder belächelt werde, immer noch nicht dieses Spiel zu haben. Dann kommt wieder meine Freundin ins Spiel die nur rumpöbelt, aber dann mit anderen Männern schläft, jaja so läuft das heutzutage. Dann noch schön den Zettel an die Birne klatschen was man erledigen soll und schon fühlt man sich befriedigt. Die Verbindung zwischen Sohn und Vater (der Marine) soll die Verbindung von mir zu den Leuten, die schon Starcaft 2 besitzen darstellen. Sehr verbitternd und traurig. Jimmys Freund, Bill, soll meinen besten Freund darstellen in Bezug auf Starcraft, mit dem ich einiges erlebt und durch dick und dünn gegangen bin (im Starcraft Universum). Doch wir beide erlebten das wahre Leben, was dann so schrecklich wie beschrieben sein soll. Das schreckliche echte Leben: der sinnlose Krieg. Dann die Offiziersversammlung nochmal zur Erinnerung an die alten Zeiten, sollten Jim und Bill dafür gelobt werden, was sie doch so tolles für ihr Land getan haben. Als Jim dann starb, das war für mich wie die Hoffnung die starb Starcarft 2 doch noch zu bekommen. Doch der Sohn sprang in die Fußstapfen seines Vaters, was darstellen sollte, wie ich einen neue Chance nutze das Ziel doch noch zu erreichen.
Gedichtserklärung
Zu Beginn spiegeln sich meine Erinnerungen an Starcraft 1 wieder. Da es solange her ist sind die Gedanken dazu schon fast erloschen, aber sie sind im Gehirn noch von großer Bedeutung. Auch die besten Erinnerungen haben ihre kritischen Erfahrungen, deshalb erwähnte ich die Schmerzen, weil die Zeit trug auch Schlechtes mit sich. Der Kommerz ist auf Blizzard bezogen aber nicht abwertend gemeint, es sollte nur bedeuten, dass ich momentan so wenig Geld aufweisen kann, sodass ich mir nicht Starcraft 2 kaufen kann.
Der Seemann ganz klar bin ich. Die anderen bzw. der Fischer sollen diejenigen darstellen, die schon Starcraft 2 besitzen. Und aus voller Neid und Depression betrinkt man sich halt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, deshalb trotz Ich jeder beschriebenen Gefahren. Das Gewieder soll das darstellen wovor ich Angst habe nämlich kein Starcraft 2 zu haben. Also höre ich auf Vaters Worte und gehe der Gefahr aus dem weg bzw. ignoriere sie, weil ich es nicht aushalten kann wie alle anderen schon Starcraft 2 spielen und ich noch hier sitzt und Vierecke mit der Maus auf dem Desktop ziehe. Demzufolge nach einer langen Reise in Deutschland (hier: Schland, einfach weil es sich reimte und ich Fußball gut leiden kann). Die Sand Hoffnungsträger sollen den Optimismus widerspiegeln Starcraft 2 doch noch zu bekommen, der immer wieder zerfällt, wie wenn man eine Hand voll Sand hat, fließt der Sand heraus. Kein Ende soll heißen, dass ich mutmaßlich niemals Starcraft 2 mein eigen nennen kann ungeachtet aller Bemühungen.
Die besondere Zone stellt die Phase da, in welcher ich einen Schritt näher an Starcraft 2 herantrete und die Hoffnung kurz sehe (wie ein kleiner Lichtfunken am Ende einer dunklen Höhle) in Form von dem Geschlecht der Frau, was ich auch mit Starcraft 2 vergleiche, so schön wie ein von Gott geschaffenes Geschöpf, welches auf uns zugeschnitten ist, wäre es Starcraft 2 zu besitzen. Desweiteren soll Sie, dieses Wesen darstellen welches auch nur Zurückweisung empfindet, weil ich noch kein Starcraft 2 habe. Klartext meine Freundin lacht mich aus und lässt keinen mehr an sich ran der nicht Starcraft 2 im Schrank stehen hat.
Presente Dia und die darauffolgenden Zeilen sollen übersetzt auf das Gedicht bezogen heißen, dass zur heutigen Zeit dieser Tag, jetzt, die Gegenwart, in der ich spreche, den Gott (hier entweder: (ich denke Julian oder derjenige der die Vollmacht hat es zu entscheiden), mir möglicherweise die Collectors Edition zuteilt, oder den Allseits bekannten, sogar im Jenseits arbeitenden Zufallsgott) anflehe und mich nicht
seiner Machenschaft zu entziehen. Also er soll doch bitte mich nicht von den anderen Starcraft 2 Besitzern/Spielern endgültig isolieren.
Presente hat hier auch eine zweite Bedeutung und zwar, dass sich ein Geschenk (Starcraft 2) für mich ergeben soll. Das mit den Gliedern ist auf meine Freundin bezogen die ja, wie erwähnt, auch nicht mehr in Aktion tritt, da ich nicht über Starcraft 2 verfüge. Der kalte Mut soll schon sehr erbitternd sein, da die Hoffnung nur noch gering scheint. Das schimmrige Gefieder soll ein Engel sein der mit mir auf seinem Buckel über eine Art unendlich langen Ozean gleitet (Himmel) und wie ich dort flog und ins Wasser starrte offenbarten sich meine Gedanken, Erlebnisse, alles was passierte und jemals geschehen wird im Spiegel des Wassers, ich durchlebte ein unheimliches Glücksgefühl, was eine Erscheinung von Macht und Freiheit von so weit her gleichte das es mir erdichtet vorkam und mir wurde bewusst Zuversicht galt Gottes Ausdruck. Also Gott gab mir die Kraft nicht aufzugeben.
Zum Schluss musste ich fast heulen wie im Kino, weil ich total auf epische Enden stehe und da kam mir der Satz so zugeflattert, obwohl er sich nicht reimte was schade ist. Was er signalisieren soll ist, dass ungeachtet von jedweden Verlusten, Schäden oder Niederlagen, der Mut, die Kraft, der Verstand etwas zu bewirken wird ewig fortlaufen. Kurz ich ziehe nicht die weiße Flagge bis ich Starcaft 2 in meinem Besitz habe oder mit dem letzen Atemzug wie ein Krieger tot umfalle.
Falls Ihr es bis zum Schluss ausgehalten habt, bedanke ich mich vielmals bei Eurer Geduld und gebe euch die Möglichkeit eure eigenen Gedanken zu meiner gigantischen Wall Of Text, in den Comments zu schreiben.
Ich hoffe ich konnte euch davon überzeugen die Collector’s Edition von Starcraft 2: Wings of Liberty mir zu überlassen. -Danke
Hier noch einmal der Link zum Gewinnspiel http://www.pc-typ.de/starcraft-2-gewinnspiel/
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